Segelanzug: Welcher der Richtige für dich ist, erfährst du hier!

Um den richtigen Segelanzug zu wählen, ist es entscheidend, in welchem Segelrevier du unterwegs bist. Segelanzüge lassen sich nämlich in vier Kategorien einteilen: Dem Freizeitsegler, Fahrtensegler, Regattasegler und Langfahrtensegler. In diesem Wissensbeitrag, wollen wir dir verdeutlichen, worauf es bei der Wahl eines Segelanzugs ankommt. In unserem Onlineshop kannst du dir dann die passende Segelbekleidung, wie Segelhose, Segeljacke oder Segelschuhe aussuchen. Wir von Aquavento bieten dir dabei nur hochwertige Produkte von MUSTO oder SLAM, damit du lange Freude an deiner Bekleidung und dem Segelsport hast.

Segelanzüge für die unterschiedlichen Einsatzgebiete


Wie bereits erwähnt, können Segelanzüge in vier Kategorien eingeteilt werden, die sich aus dem jeweiligen Einsatzgebiet ergeben. Da wäre der Freizeitsegler, der beispielsweise in sommerlichen Gefilden, wie der Adria unterwegs ist. Gehörst du zu dieser Zielgruppe, solltest du einen Segelanzug wählen, der leicht, wasserdicht und atmungsaktiv ist und natürlich ungefüttert oder wenn dann nur mit einem Netzfutter ausgestattet ist. Hier reichen beispielsweise Softshell- oder andere leichte Jacken sowie Hosen aus. Als zweite Kategorie ist der Fahrtensegler zu nennen, dieser bevorzugt die Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst und fährt auch in der Nacht. Als Fahrtensegler solltest du dir deshalb Zweiteiler aus Segelhose und Segeljacke zulegen. Diese sollten entweder aus einer hydrophilen Beschichtung oder einer mikroporösen Membran bestehen. Für die kühlere Jahreszeit oder Nachtfahrten kann ein Pullover für die nötige Wärme sorgen. Als nächstes reden wir über den Regattasegler, für diese Kategorie haben viele Marken wie MUSTO oder SLAM eine eigene Race-Linie entwickelt. So vermarktet SLAM seine Bekleidung für dieses Einsatzgebiet unter dem Label Force-4 und MUSTO unter dem Namen Race. Diese Segelbekleidung besteht aus hochwertigen Membranen oder ist mit einer hydrophilen Beschichtung ausgerüstet. Außerdem wurde bei der Entwicklung der Bekleidung auf eine optimale Bewegungsfreiheit geachtet, denn bei den Regattaeinsätzen müssen schnelle Manöver vorgenommen werden – da darf nichts den Ablauf stören. Zu guter Letzt, der Langfahrtsegler: Schweres Ölzeug war gestern, heute ist ein Segelanzug für Fahrten auf hoher See leicht, atmungsaktiv und stark wasserabweisend. Bei MUSTO wird diese Segelbekleidung unter dem Label Offshore und bei SLAM unter Force-Ocean verkauft. Ein Offshore-Segelanzug ist bei den Jacken an den hohen Kragenkonstruktionen zu erkennen, die bei Bedarf nur noch einen Sehschlitz offenlassen. So bist du vor unangenehmem kühlem Wind und Spritzwasser bestens geschützt. Die Offshore-Jacken lassen sich mit einer Offshore-Hose oder Salopette kombinieren, darüber hinaus gibt es noch spezielle Ocean-Stiefel. Mit dieser Kombination bist du von Kopf bis Fuß perfekt gekleidet und kannst den Widrigkeiten der Hochsee trotzen.

Atmungsaktivität bei einem Segelanzug – mikroporöse Membrane und hydrophile Beschichtung


Im vorangegangenen Teil haben wir bereits die mikroporöse Membrane und die hydrophile Beschichtung erwähnt. Im Folgenden sehen wir uns diese beiden Materialien genauer an und sprechen über deren Atmungsaktivität. Bei einem Segelanzug kommt in der Regel eine der beiden Materialien zum Einsatz. Doch worin unterscheiden sich die beiden Technologien? Zunächst ist ein Segelanzug mit hydrophiler Beschichtung gegenüber Segelbekleidung mit einer mikroporösen Membrane günstiger in der Anschaffung. Aber was bedeutet das in punkto Atmungsaktivität? Bei dem mikroporösen Material kommt ein physikalischer Prozess zum Einsatz, den wir alle kennen – die Diffusion. Die Membrane hat so kleine Poren, dass Wassertropfen von außen keine Chance haben, dass Material zu passieren. Wasserdampf hingegen ist klein genug, um durch die Poren nach außen zu entweichen. Und bei der hydrophilen Beschichtung? Hydrophil heißt „Wasser liebend“, das bedeutet, dass das Material Wasser anzieht. Bei einem Segelanzug mit dieser Technologie sorgen also keine Poren für die Atmungsaktivität, sondern eine chemische Komponente. Diese nimmt das Wasser auf und transportiert es nach außen. Das Ganze funktioniert jedoch nur, wenn du zusätzlich entsprechende Funktionsunterwäsche (Baselayer) trägst, denn diese transportiert die Feuchtigkeit von der Haut weg. Ziehst du hingegen ganz normale Unterwäsche an, die meist aus einem Baumwollmix besteht, funktioniert das Prinzip nicht. Zusätzlich kannst du in kälteren Regionen noch eine sogenannte Midlayer-Schicht zwischen der Baselayer-Schicht und der Wetterschutzbekleidung tragen. Sowohl Base- als auch Midlayer-Bekleidung findest du in unserem Onlineshop. Bei weiteren Fragen zum Thema Segelanzug, kannst du uns gerne kontaktieren.